Mama sein ist ganz schön. Und Mama sein ist ganz schön schwer. Gerade beim ersten Kind stellt es die Welt auf den Kopf.
Ich schreibe hier, um zu sagen: Ich auch. Du bist nicht alleine mit deinen Erlebnissen, den Tränen vor Freude und vor Erschöpfung. Du bist Mama. Ich weiß, wie es dir gehen kann. Ich habe das auch erlebt.
Über mich
Mama sein ist ganz schön [und] schwer. Meine Geschichten spiegeln meine Erfahrung wider, meine Gefühle und meine Gedanken. Nicht jede Frau hat das gleiche erlebt. Das ist gut so. Und trotzdem können wir uns alle mit Gefühlen von Überforderung, Angst, Wut, Hilflosigkeit, Wärme und Trost identifizieren. Ich habe meine Geschichten und Impulse aufgeschrieben, damit ihr euch nicht alleine fühlt. Wenn ihr zum Beispiel auf der Toilette sitzt und euch fragt: Pinkelt gerade noch jemand anderes mit Baby auf dem Schoß oder bin nur ich das? Wenn ihr doch tatsächlich vor Stolz platzt, wenn der kleine Wurm seine Hand entdeckt. Wenn ihr abends, morgens, mittags oder vorzugsweise mitten in der Nacht nicht mehr wisst, ob ihr es schafft weiterzumachen. Ihr seid damit nicht allein. Es geht auch anderen so.
Mama sein ist ganz schön. Und Mama sein ist ganz schön schwer. Gerade beim ersten Kind stellt es die Welt auf den Kopf. Ein Schock geht durch das System. Durch die Paarbeziehung, den Schlafrhythmus und den Alltagsablauf. Und buchstäblich durch uns Mütter. Denn die Hormonumstellung direkt nach der Geburt ist die größte, die ein Mensch durchlaufen kann. Wir können es nicht sehen (außer vielleicht die angeschwollenen, heißen Brüste und die Milchflecken auf dem T-Shirt, wenn der Milcheinschuss kommt), aber wir spüren es definitiv!
Die Schwangerschaft, ach schon der Wunsch nach einem Kind, die Vorfreude, die Ängste, die Geburt, das Wochenbett, das erste Lebensjahr und alle Jahre danach – es ist eine besondere Zeit, in der wir an Grenzen stoßen, uns neu ausrichten, ungeahnte Höhen und leider auch Tiefen erleben. Vielleicht sind meine Worte, meine Geschichten fast schon banal, weil meine Erlebnisse so universell sind. Und dennoch habe ich mich so oft gefragt: Geht es nur mir so? Mache ich etwas falsch? Wie kriegen das die anderen alle hin?
Kleiner Spoiler: Niemand kriegt es wirklich hin. Du machst nichts falsch und alleine, dass du dir diese Frage stellst, zeigt, dass du reflektierst und dich hinterfragst, um es so gut wie möglich zu machen. Es geht auch allen anderen so. Vielleicht schaust du neidisch auf das befreundete Elternpaar, das stolz erzählt, dass ihre Kleine schon durchschläft, während du jede Nacht aufs Neue drei Stunden mit deinem süßen Fratz (der dir dann nicht mehr so süß vorkommt) wach bist. Dafür tritt die Kleine in einen Stillstreik, was ihrer Mama eine Brustentzündung beschert hat. Für niemanden ist es ein gradliniger Weg ohne Herausforderungen. Und wenn doch: Dann herzlichen Glückwunsch. Es bedeutet aber nicht, dass wir anderen etwas falsch machen. (Okay, manchmal schon. Das ist ja das gute an unserem Gehirn. Wir können daraus lernen und es das nächste Mal anders machen.)
Ich möchte dir sagen: Ich auch. Du bist nicht alleine mit deinen Erlebnissen, den Tränen vor Freude und vor Erschöpfung. Du bist Mama. Ich weiß, wie es dir gehen kann. Ich habe das auch erlebt.
Mama sein ist ganz schön [und] schwer ist ein Blog, der sich an Mütter richtet, die sich in ihrer Rolle nicht allein fühlen wollen.
Hinweis: In einigen Geschichten geht auch um psychische Gesundheit; vor allem um meine Erfahrungen mit (postnataler) Depression. Wenn du merkst, dass dich das aufwühlt, sprich mit einer vertrauten Person darüber...Partner/in, Freund/in, Familie, Arzt/Ärztin,...oder mit einer außenstehenden Person...zum Beispiel beim Info-Telefon Depression der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention (Rufnummer: 0800 3344533). Dort gibt es auch Informationen zu Anlaufstellen (https://www.deutsche-depressionshilfe.de/depression-infos-und-hilfe/wo-finde-ich-hilfe). Du musst das nicht alleine machen und du bist damit nicht alleine!
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